Album "Cabaret Syndrome" von Oniric
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| CD - Review |
Die im Jahre 2005 gegründete Dark Folk Formation ONIRIC stellte uns kürzlich ihr Debüt-Album in die Regale. Nachdem uns Carlo De Filippo und Gianvigo mit diversen EPs und MCDs ihr musikalisches Klanggerüst darstellten, folgt nun „Cabaret Syndrome“. Darauf befindlich acht Tracks, die vor Andersartigkeit nur so strotzen. Wem die letzte Veröffentlichung von BRILLIG aus dem Hause Black Rain gefallen hat, der sollte hier nun seine Ohren aufsperren. Im ähnlichen Stil kommen nämlich auch ONIRIC daher. Sie umgarnen im verwandten Stil des geneigten Hörers Ohr und dessen Gemüt obendrein. „Cabaret Syndrome“ ist wie für die kalte Jahreszeit geschaffen.Die im Jahre 2005 gegründete Dark Folk Formation ONIRIC stellte uns kürzlich ihr Debüt-Album in die Regale. Nachdem uns Carlo De Filippo und Gianvigo mit diversen EPs und MCDs ihr musikalisches Klanggerüst darstellten, folgt nun „Cabaret Syndrom“. Darauf befindlich acht Tracks, die vor Andersartigkeit nur so strotzen. Wem die letzte Veröffentlichung von BRILLIG aus dem Hause Black Rain gefallen hat, der sollte hier nun seine Ohren aufsperren. Im ähnlichen Stil kommen nämlich auch ONIRIC daher. Sie umgarnen im verwandten Stil des geneigten Hörers Ohr und dessen Gemüt obendrein. „Cabaret Syndrom“ ist wie für die kalte Jahreszeit geschaffen.
Eingeleitet vom Intro namens „Once upon a time in the cabaret“ wird man auf eine Reise mit folkigen, harmonischen Klängen eingeladen, die einem Seelenruhe und Erholung verspricht. Das Intro geht vom Rhythmus und den Instrumentarien direkt in den zweiten Song über. „Blessing“ umgarnt das Gehör zusätzlich mit wohlklingenden männlichen Vocals, welche im Refrain auf ein stilvolles Duett mit weiblichem Gesang treffen. „Un gris bord“ wirkt fluffiger und lockerer und kommt fast im Stile des Tango-Rhythmus daher. En francais s'il vous plait geht es hier französisch zur Sache und wechselt im Rhythmus wie mancher seine Unterwäsche. Mal locker und flott, mal durch Streicher ummantelt ruhig und friedfertig. Die Vocals wechseln sich ebenso ab und sorgen somit auch für eine Extra-Portion Abwechslung. „The echoes of sky“ fordert regelrecht auf. Im Marschrhythmus paaren sich die Instrumentarien mit den Vocal-Lines und sorgen für ein leicht militärisches Feeling. Der Marschrhythmus bleibt auch beim Folgesong „Leather Fire“ erhalten. Jedoch geht es hier nun etwas theatralischer zur Sache, wofür vor allem sie melancholischen Gitarrensounds und Klavierarrangements sorgen. Noch ein Quentchen tiefer, düsterer und melancholischer wird es bei „Space farewell“. Dieser Song geht unter die Haut, berührt die Seele und besticht durch seine traurige Grundstimmung. Ein Wahnsinn! Auch „Ophelia’s Portrait“ besticht auf eine widerum ganz andere Art un Weise mit der gewissen Portion Melancholie. Allerdings sorgen hier die hohen, verspielten Klaviertöne für eine Auflockerung. Das Portrait der Ophelia scheint auf jedenfalls ein sehr anmutiges, schönes, junges aber auch unglückliches Bild zugleich zu sein.
Und noch einmal en francais, geht es mit „L’autre“ zum melodisch folkig schwermütigen Enspurt über, bevor „Cabaret Syndrome“ harmonisch sanft und leise mit „Last temptation rescue“ einen wunderschönes Abgang findet.
Alles in Allem ist diese Scheibe eine gelungene Mischung aus folkigen, akustischen Elementen und klassischen Anmutungen, welche einfach nur zum Genießen und Seele baumeln gedacht ist. Großes Lob und gleich noch einmal von vorne das Ganze! Nur schade, dass nach neun Tracks schon Schluss ist und die Scheibe für ein Album ein bisschen zu kurz geraten ist. Aaaaber, diese neun Tracks haben es so faustdick hinter den Ohren, gehen dermaßen tief rein und packen das Herz, dass man getrost darüber hinweg sehen kann!
S. G.
9 von 10 Punkten
Hier die Details zum Album:
Oniric "Cabaret Syndrome"
Veröffentlichungsdatum: 16.10.2009
Label: Black Rain
Format: CD
Tracks: 9
Tracklisting:
1. Once upon a time in the cabaret
2. Blessing
3. Un gris bord
4. The echos of the sky
5. Leather fire
6. Space farewell
7. Ophelia’s portrait
8. L’autre
9. Last temptation rescue
Website:
www.oniricband.org
MySpace:
www.myspace.com/oniricband
Order:
Poponaut
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