Album "FallOut Nation" von EXT!ZE

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CD - Review

 

Kaum war die „Hellektrostar EP“ von EXT!ZE in aller Munde und löste diverse Diskussionen aus, legen die Badenwürttemberger nun mit ihrem Debütalbum nach. Das gute Stücke wurde auf den Namen „FallOut Nation“ getauft und hat es eindeutig auf die Tanztempel abgesehen.
Auf den geneigten Hörer warten 15 Songs, wobei 12 dieser aus der eigenen Feder stammen und drei von Fabrik C, The Ladder und Nexus Nemesis geremixt wurden. Wer also Lust auf durch Tanzen verursachte Schweißausbrüche hat oder vor der Weihnachtszeit noch mal ein paar Pfunde loswerden möchte, ist hier richtig. Hier gibt es keine Pause. Es stampfen Beats ohne Gnade durch die Boxen, ohne Rücksicht auf Verluste. Thematisch gesehen geht es um Sex, Drugs und Cybergothic und wer sich da nicht zu Hause fühlt, der geht eben zu einer anderen Party.

Kaum war die „Hellektrostar EP“ von EXT!ZE in aller Munde und löste diverse Diskussionen aus, legen die Badenwürttemberger nun mit ihrem Debütalbum nach. Das gute Stücke wurde auf den Namen „FallOut Nation“ getauft und hat es eindeutig auf die Tanztempel abgesehen.

Auf den geneigten Hörer warten 15 Songs, wobei 12 dieser aus der eigenen Feder stammen und drei von Fabrik C, The Ladder und Nexus Nemesis geremixt wurden. Wer also Lust auf durch Tanzen verursachte Schweißausbrüche hat oder vor der Weihnachtszeit noch mal ein paar Pfunde loswerden möchte, ist hier richtig. Hier gibt es keine Pause. Es stampfen Beats ohne Gnade durch die Boxen, ohne Rücksicht auf Verluste. Thematisch gesehen geht es um Sex, Drugs und Cybergothic und wer sich da nicht zu Hause fühlt, der geht eben zu einer anderen Party. Aber gerade die jüngere Nation wird sich an den flotten Rhythmen und dem eingängigen Sound erfreuen und ordentlich das Tanzbein schwingen. Die Scheibe geht vom ersten Ton an in die Vollen, zeigt schon mit „Poser“, dass hier einfach nur „Party machen“ und „Abtanzen“ im Vordergrund stehen, zieht sich von trancigen Songs (Hypnozzz“, „Underground Cendrillon“) über Beatgewitter mit Samples („Orchestral Infection“) bis hin zu brachialen Soundmanövern mit Gesang („Electronic Revolt“, „Gothic Pussy“). Dass wir alle der gleichen Szene angehören, möchten uns EXT!ZE mit „We’re the night“ vermitteln.
Zwei der drei Remixe führen den harshen, brachialen Stil des Albums fort. Einzig Nexus Nemesis geht in eine komplett andere Richtung. Sie verwandelten „We’re the night“ in einen sehr ruhigen und melodievollen Song.

FAZIT: EXT!ZE sind nun mal schrill, laut und schräg. Sie hauen nun mal die Beats im rohen Cybergothic-Stil um die Ohren und machen auch vor technoiden Einwürfen und Thunderdome-Bumbum nicht Halt. Wem dies das zu hart ist, dem sei geraten: Finger weg! Wer sich allerdings harte, schnelle Beats antun möchte und v. a. dies auch kann, der ist bei diesem Album richtig. Ob morgens zum Munterwerden, beim Autofahren oder eben im Club, das Album macht Laune, dröhnt rein und wirkt wie starker Kaffee! Allerdings ist mir die ganze Sache noch etwas zu eintönig, aber wie heißt es so schön: Aller Anfang ist schwer und man sollte doch jedem wenigstens eine Chance geben.

S. G.
6,5 von 10 Punkten

Hier die Details zum Album:

EXT!ZE "FallOut Nation"
Veröffentlichungsdatum: 30.10.2009

Label: Trisol

Format: CD

Tracks: 15

Tracklisting:
01. Poser
02. Aerial Zombies
03. Hypnozzz
04. Hellektrostar
05. Orchestral Infection
06. Electronic Revolt
07. Red Water (FallOut Edit)
08. Underground Cendrillon
09. Sex Propaganda
10. Bad Little Girl
11. Gothic Pussy
12. We Are The Night
13. Poser (FabrikC RMX)
14. Electronic Revolt (The Ladder RMX)
15. We Are The Night (feat. Nexus
 Nemesis)

Website:
www.extize.com

MySpace:
www.myspace.com/ext1ze

Order:
Poponaut

 

 
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