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Interview mit PAKT. oder „Ist der Kaffee schon fertig“?

Bei herrlichem Sommerwetter trafen wir Gio und Chris in geselliger Runde, um mit ihnen über ihre Debüt Single „Freiheit“ zu Sprechen.
Dabei erlebten wir zwei sehr entspannte Musiker, die eine Energie versprühten, als kämen sie direkt aus dem Urlaub.
Bei einem kühlen Blonden sprachen sie mit uns über ihre weiteren Pläne, zukünftige Projekte, Ereignisse rund um PAKT., und was sie bis dato alles so erlebt haben.
Hallo Chris, hallo Gio, vielen Dank vorab für das Interview.
Der Name eures Projekts lautet PAKT. Wie kam es zu dem Namen?
Der Name Pakt. existiert seit 2006. Ich hatte da mal ein wenig mit Grafiken herum getüftelt (so Chris). Dabei war noch nicht klar, dass es ein Projekt mit diesem Namen geben wird; auch geplant war noch nichts in dieser Richtung.
„Freiheit“ – so der Titel eurer ersten Single, die am 12.08. das Licht der Welt erblickte.
Jetzt beschreibt doch mal, wie ihr auf den Titel gekommen seid?
Also, der Titel spiegelt schon in einer gewissen Weise eine Art Befreiung wieder, jedoch nicht so, wie es gern im Internet interpretiert wird. Er sagt das aus, wonach wir streben: unsere Freiheit, Musik zu machen, wie sie uns gefällt, Musik, auf die wir Bock haben, die wir selbst hören würden und die eine ordentliche Portion Spaß mit sich bringt.
Wie geht es euch kurz nach der Veröffentlichung eures ersten PAKT.-Releases?
Es geht uns einfach klasse. Das Feedback der Menschen da draußen ist einfach gigantisch.
Das Ganze, was rund um „Freiheit“ passiert, ist ein unglaublich schönes Erlebnis.
Wie lange haben denn die Arbeiten an der Single gedauert?
Ob ihr es glaubt oder nicht: Die Arbeiten an der Single waren in 48 Stunden abgeschlossen.
Das meiste Material lag ja schon fertig da und musste von uns nur endlich bearbeitet werden.
Auf der Single sind zwei Songs aus der eigenen Feder - „Freiheit“ und „Angriff“ - zu hören. Zudem gibt es noch drei Remixe von Robert Görl (DAF), G. Thomas (Funker Vogt) und Formalin.
Wie war es für euch, als ihr die Remixe, sprich eure eigene Musik, zum ersten Mal in einem anderen musikalischen Gewand gehört habt?
Es ist schön, den eigenen Song auch mal anders arrangiert zu hören - gerade „Formalin“ überraschte uns, als sie schon nach wenigen Tagen mit ihrem fertigen Werk wieder mit uns in Kontakt traten.
Gerade auch einen Remix von Robert zu bekommen ist eine großartige Sache und wir sind dafür auch sehr dankbar. Nicht zu vergessen ist Gerrit, der auch seinen persönlichen Stempel auf die Geschichte gab.
Was könnt ihr uns zum Song „Angriff“ verraten? Was ist der Hintergrund des Tracks?
Das lässt sich in wenigen Worten beantworten. „Angriff“ steht für den Anfang von PAKT. Man könnte sagen: PAKT. greift an. Jetzt sind wir hier und kämpfen für unseren Traum und unseren Erfolg.
Euer Debüt-Auftritt war auf dem diesjährigen M’era Luna Festival. Hattet ihr denn irgendwelche Erwartungen und wenn ja wurden diese Erfüllt? Wie empfandet ihr Euren ersten Auftritt vor so einem großen Publikum?
Mensch, das Mera - trotz Regen war es einfach großartig, tierisch genial und das Publikum hat ordentlich mitgemacht. Ein großes Dankeschön für dieses Erlebnis.
Wie kann man sich ein Konzert von PAKT. vorstellen, wenn es bis dato erst zwei veröffentlichte Songs gibt?
Da habt ihr doch bestimmt schon mehr im Kasten?
Bis zu den Konzertterminen ist ja noch etwas Zeit, sodass wir natürlich deutlich mehr Stücke im Gepäck haben werden. Wir wollen gern vorab noch das Album fertig haben, damit jeder weiß, worauf er sich bei PAKT. einstellen muss.
Was das Vermarkten von PAKT. angeht, seid ihr ja auch sehr fleißig. Videobotschaften, Snippets, Facebook, Youtube, die komplette Maschinerie,...
Wie sind denn die Aufgaben unter euch aufgeteilt, was das Musik machen und die Öffentlichkeitsarbeit betrifft?
Fluch oder Segen, in der heutigen Zeit kommt man nicht mehr an der Multimedialen Nutzung vorbei. So haben wir auch eine PAKT.- APP für iPhones unter die Fans geworfen.
Die Snippets etc. sind zum Teil selbständig produziert.
Ein schönes, kreatives Beispiel findet sich in dem Abschiedsvideo von uns. Das Teil wurde mit einem I-Phone gedreht – hättet Ihr es gewusst?
Wenn Ihr euch jetzt spontan entscheiden müsstet, wer den nächsten Remix zu eurem Album beisteuert – wer wäre das?
Gio – VNV Nation, das wäre für mich der Hammer!
Chris – Trent Reznor (Nine Inch Nails) - ja definitiv, das wäre cool!
Ganz andere Baustelle. Euer Leben außerhalb der Musik, was habt Ihr für Hobbys außerhalb der Musik?
Also, ich Fotografiere noch nebenher; habe dazu heute noch die Bestätigung bekommen, dass meine Bilder in Valencia ausgestellt werden, was mich natürlich auch super freut (so Chris).
Und bei dir Gio?
Also ich habe den Videoschnitt für mich entdeckt. Man kann dort sehr kreativ arbeiten und es macht mir einfach riesigen Spaß.
Wie seid ihr zur Musik und zueinander gekommen? Wie lange seid ihr schon im Business?
Gio: Also, meine ersten Gehversuche habe ich mit DARK VOICES gemacht, das war so in etwa '84.
Chris: Ganz einfach, ein Herr N. sprach mich 1988 an und von da an war ich Musiker.
Auf welche Art von Musik steht ihr privat? Was hört Ihr, wenn Ihr euch entspannen möchtet?
Gio: Also, ich höre gern so Synthpop Geschichten; alles, was Melodisch klingt, ist eher meins.
Chris: Also, bei mir darf es auch mal richtig krachen. NIN, Slipknot, aber auch Jazziges höre ich hin und wieder.
Ihr seid bei out-of-line, dem mit größten deutschen Label für dunkle, elektronische Musik unter Vertrag. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?
(Beide Lachen) Also, die sind quasi nebenan. Die Single war fertig, also dachten wir uns: „Wir gehen mal vorbei, da der Kaffee dort so super schmeckt. Ganz nebenbei können sie sich ja mal unseren Song anhören.“ So einfach war das!
Wie hat Euch das Label bei dem Release des ersten Werkes unterstützt und was erhofft Ihr Euch von der Zusammenarbeit mit out-of-line für die Zukunft?
Also, out-of-line stehen zu 100% hinter ihren Künstlern und so arbeiten sie auch. Immer das Beste für die Künstler, das schätzen wir sehr. In diesem Zusammenhang möchten wir auch Steven Dornbusch recht Herzlich danken, der so viel Arbeit und Herzblut in die Geschichte steckt. Wir sind sehr froh, dass er unser Manager ist und diese Aufgabe so super erfüllt.
Was sind die nächsten Ziele mit PAKT.? Was können wir von Euch in der nächsten Zeit erwarten?
Wie eingangs ja bereits erwähnt, haben wir ja die Tour vor uns, deshalb soll das Album fertig werden.
Der Spruch „Two simple guys just wanna play with you“ gefällt mir außerordentlich gut. Wie meint Ihr das?
Das wir jetzt einfach nur noch Musik machen möchten. Spaß an der Musik ist uns wichtiger als Mainstream. PAKT. soll nach PAKT. klingen und das bedeutet, wir machen das, worauf wir Lust haben.
Keine Kompromisse - 100% PAKT.
Vielen Dank für das Beantworten unserer Fragen. Die letzten Worte gehören Euch, was wollt Ihr Euren Fans da draußen noch mit auf den Weg geben?
IST DER KAFFEE SCHON FERTIG?
weitere Bilder zum Interview findet Ihr -HIER-
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