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Daybehavior - Silent Dawn

Es begann alles mit Tommy Arell und Carl Hammar, welche 1988 überlegten, gemeinsam Musik zu machen. Im Winter '93 begann die Suche nach einem Sänger. Diese Suche beendete Paulinda Crescentini, welche das letzte fehlende Stück im Daybehavior-Puzzle war. Aufgrund ihre schwedisch-italienischen Wurzeln brachte Paulinda das besondere Flair für die Songs mit. Das erste Album ":Adore" wurde unter dem Label NONS veröffentlicht; leider ging NONS 1997 pleite, Wochen bevor Daybehavior ihre zweites Album veröffentlichen konnten.
Zu dieser Zeit wanderte Tommy nach Thailand aus, während Carl und Paulinda unter dem amerikanischen Label A different drum ihr zweites Album "Have you ever touched a Dream" und zwei Singles veröffentlichten.
Nach langer Zeit der Stille melden sich die drei nun mit ihrem neuen Album "Follow that Car!" zurück; Grund genug, sich die Single "Silent Dawn" mal genauer anzuhören.
Beginnen wir mit dem ersten Track.
Die Single Edit von „Silen Dawn“ ist vom Klang her eher dunkler gehalten, was dem Song aber die richtige Stimmung verleiht. Schon nach der ersten Strophe verfällt man ins Träumen, da der Song zwar traurig, aber irgendwo auch hoffnungsvoll klingt und man nachdenklicher wird, je länger man dem Text lauscht. Ihre Stimme und die Melodie sind eine perfekte Mischung, welche sich im Ohr und in den Gedanken festsetzt und da noch einige Zeit bleibt.
„Silent Dawn Parralox Remix“ ist im Synthpop Stil gehalten. Leider nimmt diese Mischung dem Song ein wenig das besondere seiner Stimmung.
Der dritte Track auf der CD ist der „Paramaterial Remix“. Es beginnt mit einem kurzen Solo an einem Piano, bevor die fantastische Stimme von Paulinda mit dem Song beginnt. Aufgrund des Pianos im Hintergrund wird man noch stärker zum Träumen verführt, da es die Melodie einem leichter macht, sich darauf einzulassen.
Der letzte Remix, „People Theatre Remix“, klingt anfangs schwerer als seine Vorgänger, wird im Refrain aber durch das Piano etwas klarer. Durch die Abmischung klingt es sehr nach Dark Wave.
Alles in allem ist die Single ein durch hören allemal wert. Der Song verbreitet eine Weltuntergangstimmung bei gleichzeitiger Hoffnung auf die Zukunft.

